Jerusalem

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Giuseppe Verdis "Jerusalem"

Bei der Oper „Jerusalem“ von Giuseppe Verdi handelt es sich um ein Stück in vier Akten. Das Libretto hierfür verfassten Alphonse Royer und Gustave Vaëz. Zur Uraufführung kam es am 26. November 1847 in der Oper von Paris.

Die Besetzung besteht aus neun Hauptpersonen, also nicht ganz so wenigen oder vielen wie bei anderen Stücken Giuseppe Verdis. Zum einen besteht das Personal aus dem Herzog von Toulouse (Bariton), zum anderen aus Helene, seiner Tochter (Sopran). Im Weiteren sind vertreten Isaura, Helenes Gefährtin (Sopran), Roger, der Bruder des Herzogs (Bass), Gaston, der Graf von Bearn (Tenor), der Emir von Ramla (Bass), ein Offizier des Emirs (Tenor) und ein päpstlicher Gesandter.

Im Chor singen Kreuzritter, Sarazenen und das Volk.

Das Stück spielt in Toulouse und Palästina zu der Zeit um 1095 bis 1099.

Das Stück spielt zu der Zeit der Kreuzzüge. Der Herzog von Toulouse lässt seine Tochter verheiraten. Nicht nur mit irgendjemandem, sondern mit seinem ehemals fast größtem Rivalen, Gaston. Die Rivalität ist somit für beendet erklärt. Das Glück der beiden ist dadurch jedoch nicht sichergestellt, denn auch der Bruder des Herzogs, Roger, liebt die schöne Tochter Helene.

Dieser möchte Gaston aus dem Weg schaffen und heuert einen Mörder an, denn selbst möchte er den Mord nicht ausführen. Doch der Coup geht schief, denn versehentlich wird der Herzog niedergestochen, der Mörder wird daraufhin gefasst. Er beschuldigt jedoch Gaston der Tat. Man glaubt ihm, denn die frühere Fehde ist noch nicht aus den Köpfen der Menschen verschwunden. Gaston wird in das Exil geschickt, zum großen Unglück seiner Ehefrau. Der Bruder des Herzogs hat jedoch ein sehr schlechtes Gewissen, er will Buße tun und zieht sich als Eremit in die Berge Palästinas zurück.

Gaston, der nicht mehr in seine Heimat zurückkehren durfte, zieht ebenfalls in das Heilige Land, wo er jedoch auch in Gefangenschaft gerät, in die des Emir von Ramla. Die schöne Helene möchte ihn von dort befreien. Ihr Plan scheint zunächst zu Glücken, sie dringt in den königlichen Palast vor, trifft auf ihren Mann, jedoch werden sie beide von den Wachen entdeckt gefangengenommen. Die Kreuzzügler nehmen in der Zwischenzeit einen Teil der Stadt und des Palastes ein, sie finden Gaston, den sie zum Tode verurteilen. Dieser jedoch beteuert immer und immer wieder seine Unschuld.


Man glaubt ihm jedoch nicht. Auch Helene ist noch in Gefangenschaft des Emirs. Roger nun soll Gaston die Absolution erteilen, dieser klagt ihm sein Leid, dass er nie gegen die Moslems habe kämpfen dürfen. Roger hat Mitleid, gibt Gaston sein Schwert und lässt ihn gehen. Auch Helene konnte inzwischen befreit werden.

Letztlich gelingt es den Kreuzfahrern die Heilige Stadt Jerusalem einzunehmen, Roger ist jedoch verwundet worden und erliegt seiner Verwundung. Vor seinem Tod plagt ihn jedoch weiter das schlechte Gewissen. Er gesteht seinem Bruder, dem Herzog, dass es nicht Gaston war, der den Mord geplant hatte, sondern er es war. Er spricht sich seine Sünden von der Seele und sieht, bevor er stirbt, die Banner des eigenen Landes über Jerusalem wehen, sein sehnsüchtiger Wunsch hatte sich erfüllt.

Zusatzinformationen:

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