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Giuseppe Verdis "Stiffelio"
Bei Stiffelio handelt es sich um eine Oper in drei Akten. Das Libretto schrieb wieder einmal Francesco Maria Piave nach einem Werk von Emil Souvestre und Eugène Bourgeois.
Uraufgeführt wurde die Opter am 16. November 1850 im Teatro Grande in Triest.
Das Personal besteht aus acht Charakteren. Mit dabei sind Stiffelio, ein Prediger (Tenor), seine Frau Lina (Sopran), ihr Vater Graf Stankar, ein alter Oberst (Bariton), Raffael von Leuthold, ein Edelmann (Tenor), Dorothea, Linas Cousine (Sopran) und Fritz, ein Diener in einer stummen Rolle.
Die Oper spielt in Deutschland im 19. Jahrhundert.
Der erste Akt beginnt damit, dass der alte Pfarrer im „Messias“ von Klopstock liest. Er wartet mit anderen Gläubigen auf die Rückkehr Stiffelios, dessen Unterstützung sie dringend benötigen. Stiffelio kehrt zurück, alle sind hocherfreut. Jedoch herrscht Stille, als er ein Portmonaie herzeigt, das ihm ausgehändigt wurde, zeigt und anschießend ins Feuer wirft, weil er damit nichts zu tun haben will. Die Brieftasche gehöre einem Mann, der in aller Eile morgens mit einer Frau aus dem Schloss davongerannt sei. Stiffelios Frau Lina allerdings wird nervös, denn sie hat ein Verhältnis mit Raffael. Linas Vater wird misstrauisch. Lina ist mit Stiffelio alleine und kurz davor, ihrem Mann alles zu gestehen.
Sie hat jedoch keine Gelegenheit mehr dazu, da Stiffelio abgeholt wird. Sie entscheidet sich, einen Brief mit einem Geständnis zu verfassen. Während sie das tut, kommt ihr Vater herein, vernichtet den Brief, da er Stiffelio schonen möchte. Sie gehen beide, Raffael schleicht sich herein, versteckt einen Liebesbrief an Lina im „Messias“, geht. Daraufhin erscheint Linas Cousin Friedrich, er nimmt das Buch an sich. Jorg beobachtet die komplette Situation und verdächtigt Friedrich, davon berichtet er Stiffelio. Dieser nimmt den „Messias“ zu sich, der Brief jedoch fällt heraus. Linas Vater nimmt diesen an sich und geht heimlich zu Raffael um ihn zu einem Duell herauszufordern.
Im zweiten Akt wird die Szenerie am Grab von Linas Mutter eröffnet. Dort betet Lina, Raffael kommt vorbei, Lina will jedoch nichts mehr von ihm wissen und fordert Ring und Briefe zurück. Danach kommt der Graf vorbei und bringt Schwerter für das Duell mit. Stiffelio lockt der Lärm an, endlich erfährt er, dass Raffael der Liebhaber seiner Frau ist. Er möchte selbst gegen Raffael kämpfen. Stiffelio fällt in Ohnmacht als er vor die Wahl gestelt wird zwischen Rache und Vergebung. Denn Lina lässt ihn in die Kirche rufen mit der Bitte ihm zu vergeben.
Raffael flieht. Jorg aber berichtet, dass Raffael zurückgekommen ist, um sich Stiffelio zu stellen. Stiffelio bittet Raffael im Nebenzimmer zuzuhören während Stiffelio mit seiner Frau spricht. Dieser wird eine Scheidungsurkunde vorgelegt, die sie unterzeichnet, aber gleichzeitig beteuert, mit ihrem Herz immer treu gewesen zu sein. Stiffelio möchte anschließend mit Raffael kämpfen, dieser wurde jedoch schon von Linas Vater ermordert worden. Stiffelio ist entsetzt und wird von Jorg in die Kirche geführt. Er steigt auf die Kanzel und liest wahllos aus dem Neuen Testament. Er kommt zu der Stelle, an der Jesus der Ehebrecherin vergibt. Jetzt ist auch Stiffelo bereit, seiner Frau zu vergeben.
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